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Angolanische Jugendkultur: Musik- und Tanzstile
Kizomba
Kizomba ist einer der populärsten Musik- und Tanzstile im lusophonen Afrika seit den 80er Jahren, und bedeutet im Kimbundu soviel wie Fest, Tanz, Unterhaltung. Als Oberbegriff beinhaltet sie eine Reihe von Musik- und Tanzstilen: Passada, Quadrinha und Tarraxinha, wobei letztere musikalisch auch eine enge Verbindung zum Kuduru hat.
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| Semba
Geprägt wurde Semba von Musikern wie Bonga Kwenda, Rui Mingas und Paulo Flores und Bands wie Ngola Ritmos oder Kimbadas do Ritmo.
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Kuduru Es heisst, dass Kuduru im Stadtteil Malange in Luanda von Tony Amado (Kuduru Luandense) "erfunden" wurde, dann aber schnell auch in die von angolanischen Migranten bewohnten Vororte Lissabons (Kuduru Lisboeta) importiert wurde. Das Verhältnis ist heute nicht ganz frei von Rivalitäten um den besseren und „authentischeren“ Stil. Während in Luanda Musiker wie DJ Znobia, Gata Aggressiva, Helder – Rei do Kuduru, Dog Murras, Normal Nada, Costuleta und die Formation Os Lambas den Sound bestimmen, sind in Portugal vor allem Buraka Som Sistema erfolgreich. |
Tarraxinha Tarraxinha / Tarrachinha wurde aus dem Kuduru entwickelt, indem die Musik von den DJs extrem verlangsamt (von 140 auf 95 bpm), und einzelne Passagen gesamplet und geloopt, d.h. ständig wiederholt werden. So wurde zum Beispiel der Handyklingelton Crazy Frog in the House von Jamba von DJ Dinza zu dem Hit Drim Drim verarbeitet.
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